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Application Service Provider (ASP)
Business to Administration (B2A)
Business to Business (B2B)
Business to Consumer (B2C)
Consumer to Consumer (C2C)
Digital Products / Digitale Produkte
Experience Goods / Erfahrungsgüter
Extranet
Firewall / Brandmauer
Hybrid Products / Hybride Produkte
Internet
Internet-Provider
Intranet
Physical Products / Physische Produkte
Search Goods / Suchgüter
TCP/IP-Protokolle
Virtual Private Network (VPN)
 
 
Application Service Provider (ASP)

Ein Application Service Provider stellt Software auf Mietbasis zur Verfügung. Die Software läuft in der Regel auf den Systemen des ASP und der Kunde kann die Software dort nutzen. Diese Software hat der ASP entweder selbst erstellt oder aber eingekauft.
Der Kunde zahlt in der Regel entweder für die Häufigkeit der Nutzung, die maximale Zahl von gleichzeitigen Nutzern oder eine monatliche Pauschale. Im Gegensatz zum Kauf von Software entstehen die Kosten parallel zur Nutzung und nicht im voraus, was zu einer geringeren Kapitalbindung führt.
Besonders interessant ist diese Variante für den Kunden bei hochpreisigen Softwareprodukten, die zusätzlich nur selten genutzt werden. Ein weiterer Vorteil für den Kunden ist, dass er sich nicht um Wartung und Pflege (z.B. Updates) der Software kümmern muss. Ein hoher Ressourcenbedarf an Netzwerkbandbreite von bestimmten Arten von Anwendungen kann jedoch das Kosten/Nutzen-Verhältnis negativ beeinflussen.

 
Business to Administration (B2A)

Zur Systematisierung wird das Gebiet des eBusiness unterteilt. So werden die Beteiligten, die mittels elektronischer Mittel in Interaktion treten, zu Gruppen zusammengefasst. Die häufigsten Gruppen sind hierbei Unternehmen (Business) und Verbraucher (Consumer). Als weitere Gruppe könnte die öffentliche Verwaltung (Administration) gebildet werden. Mit Business to Administration stehen folglich Aktionen zwischen Unternehmen und Behörden (z.B. Zoll, Finanzamt,...) im Vordergrund.

 
Business to Business (B2B)

Zur Systematisierung wird das Gebiet des eBusiness unterteilt. So werden die Beteiligten, die mittels elektronischer Mittel in Interaktion treten zu Gruppen zusammengefasst. Die häufigsten Gruppen sind hierbei Unternehmen (Business) und Verbraucher (Consumer). Mit Business to Business werden Beziehungen zwischen Unternehmen wie beispielsweise zwischen Herstellern und Zulieferern betrachtet. Hier wird teilweise noch weiter unterteilt, je nachdem ob auf beiden Seiten verschiedene oder das gleiche Unternehmen (Intracompany) beteiligt ist.

 
Business to Consumer (B2C)

Zur Systematisierung wird das Gebiet des eBusiness unterteilt. So werden die Beteiligten, die mittels elektronischer Mittel in Interaktion treten zu Gruppen zusammengefasst. Die häufigsten Gruppen sind hierbei Unternehmen (Business) und Verbraucher (Consumer). Mit Business to Consumer werden Beziehungen zwischen Unternehmen und Endkunden betrachtet. Als Beispiel könnte man hier eine Bestellmöglichkeit für Verbrauchsgüter anführen.

 
Consumer to Consumer (C2C)

Zur Systematisierung wird das Gebiet des eBusiness unterteilt. So werden die Beteiligten, die mittels elektronischer Mittel in Interaktion treten zu Gruppen zusammengefasst. Die häufigsten Gruppen sind hierbei Unternehmen (Business) und Verbraucher (Consumer). Mit Consumer to Consumer werden Beziehungen zwischen Verbrauchern untereinander betrachtet. Als Beispiel könnte man hier eine Tauschbörse für Second Hand Kleidung nennen.

 
Digital Products / Digitale Produkte

Wenn der Verkauf von Produkten mit elektronischen Mitteln unterstützt werden soll, empfiehlt es sich, die Produkte entsprechend ihren Produkteigenschaften zu kategorisieren. Ein wesentliches Merkmal bildet hierbei die Digitalisierbarkeit von Produkten.
Man kann hierbei zwischen digitalen Produkten (z.B. Software oder Informationen), physischen Produkten, also Produkten, die greifbar sind, wie beispielsweise ein Tisch und Hybriden Produkten (Hybrid Products) wie die CD-ROM die zwar greifbar ist, aber digitale Daten enthält, unterscheiden.
Digitale Produkte können, entsprechende Netzwerkressourcen vorausgesetzt, direkt über ein Datennetz verschickt werden. Ebenso können digitale Produkte in beliebiger Anzahl und ohne wesentliche Kosten reproduziert werden. Eine vollständige Abwicklung des Verkaufsprozesses just-in-time ist somit über ein Datennetz realisierbar.

 
Experience Goods / Erfahrungsgüter

Für die Unterteilung von Gütern in Gruppen werden unterschiedliche Merkmale herangezogen. Auf Basis des Beurteilungsverfahren, mit welchem eine Kaufentscheidung getroffen wird, unterscheidet man in zwei Gruppen. Die erste Gruppe sind die Suchgüter (Search Goods), und die zweite Gruppe sind die Erfahrungsgüter (Experience Goods).
Bei Erfahrungsgütern hängt die Kaufentscheidung über die technischen Spezifikationen hinaus zu einem wesentlichen Teil von subjektiven Merkmalen des Produktes ab. Beispiele können der Geruch oder der Geschmack eines Produktes sein. Diese persönliche Erfahrung des Geschmacks kann man zum Beispiel bei Lebensmitteln erst durch den Verzehr machen. Wenn der Kunde nicht auf eigene Erfahrungen zurückgreifen kann, behilft er sich mit Erfahrungen von Vertrauenspersonen (z.B. Freunde), um zu einer Kaufentscheidung zu kommen. Unternehmen können versuchen diesen Erfahrungsaustausch über Kommunikationsplattformen zu fördern.

 
Extranet

Durch ein Extranet werden gezielt die Zugriffsbeschränkungen auf unternehmensinterne Mitarbeiter gezielt zugunsten externer Teilnehmer ausgeweitet. So können beispielsweise die Zulieferer an ein Unternehmensnetzwerk angebunden werden. Aus Kostengründen werden in der Regel ebenso wie beim Intranet Internet-Technologien verwendet. Die Verbindung zu den externen Teilnehmern kann dann über das Internet hergestellt werden. Um trotzdem die nötige Sicherheit der unternehmensinternen Daten zu gewährleisten, werden kryptografische Methoden (siehe auch Virtual Private Networks) und Firewalls eingesetzt.

 
Firewall / Brandmauer

Wenn interne Netze mit externen Netzen verbunden werden, ergeben sich daraus Vorteile und Nachteile. Eine solche Verbindung ermöglicht den Nutzern des internen Netzes den Zugriff auf einen größeren Informationspool. Diesem Vorteil für die internen Nutzer steht das Risiko gegenüber, dass im internen Netz vorhandene vertrauliche Daten für externe zugreifbar werden. Diese Zugriffe von außen werden mithilfe von Firewalls eingeschränkt, um so die Vertraulichkeit von internen Informationen weiterhin gewährleisten zu können.
Die Firewall oder Brandmauer wird realisiert durch eine spezielle Software (teilweise kombiniert mit Hardware), die am Übergangspunkt zwischen internem und externem Netzwerk installiert wird. Zugriffe von Innen nach Außen werden durch die Firewall ermöglicht, wobei Zugriffe von Außen nach Innen beschränkt werden.
Das Haupteinsatzgebiet von Firewalls ist zwischen unternehmensinternen Netzen und dem Internet. Jedoch werden Firewalls auch unternehmensintern eingesetzt, wenn Netze mit unterschiedlichen Sicherheitsstufen betrieben werden. So können zum Beispiel die Netze der Finanzabteilung von den Netzen der anderen Abteilungen abgeschottet werden.

 
Hybrid Products / Hybride Produkte

Wenn der Verkauf von Produkten mit elektronischen Mitteln unterstützt werden soll, empfiehlt es sich, die Produkte entsprechend ihren Produkteigenschaften zu kategorisieren. Eine wesentliches Merkmal bildet hierbei die Digitalisierbarkeit von Produkten.
Man kann hierbei zwischen digitalen Produkten (z.B. Software oder Informationen), physischen Produkten, also Produkten, die greifbar sind wie beispielsweise ein Tisch und hybriden Produkten (Hybrid Products), wie die CD-ROM, die zwar greifbar ist, aber digitale Daten enthält, unterscheiden.
Bei hybriden Produkten werden die Anforderungen an den Verkaufsprozess von digitalen Produkten und physischen Produkten vereinigt. Dies kann auch erst im Laufe der Nutzung eines Produktes entstehen. Während bei der Erstlieferung z.B. eine wiederbeschreibbare CD-ROM im wesentlichen wie ein physisches Produkt behandelt werden kann, so kann später der Inhalt regelmäßig durch eine digitale Datenlieferung also, ein digitales Produkt, ausgetauscht werden.

 
Internet

Das Internet bezeichnet ein weltweites Netzwerk von Computern. Die Basis des Internet wurde in einem militärischen Forschungsprojekt gelegt, das zum Ziel hatte, auch bei einem Ausfall größerer Teile die Kommunikationsfähigkeit der restlichen Abschnitte zu erhalten.
Im weiteren Ausbau nutzten Wissenschaftler das Netz zum Austausch von Informationen.
Die technologische Entwicklung hat dazu geführt, dass mittlerweile viele Unternehmen und Privatpersonen einen Zugang zum Internet besitzen. Somit ist das Medium Internet für eine kommerzielle Nutzung interessant geworden.
Das Internet ist dezentral organisiert und verwendet für die Kommunikation die offenen Standards der TCP/IP-Protokollfamilie. Diese Protokolle sind die Basis dafür, dass zum Beispiel eMails verschickt oder Informationen von WWW-Servern abgerufen werden können. Der Zugang wird über sogenannte Internet-Service-Provider bereitgestellt.

 
Internet-Provider

Der Internet-Provider stellt einen Zugang zum weltweiten Datennetz Internet her. Dieser Zugang kann entweder über eine fest installierte Leitung (sogenannte Standleitung) oder über eine Wahlleitung erfolgen. Die Übertragungsbandbreite (Datenmenge pro Zeiteinheit) reicht hier von einer Einwahl über das analoge Telefonnetz von 56kBit pro Sekunde bis bin zu über 100 MBit pro Sekunde für Standleitungen.
Neben dem Anbieten von Zugangswegen zum Internet werden von Internet-Providern in der Regel auch unterschiedliche Dienste angeboten. Hierzu betreibt der Internet-Provider eigene Server für Mail-Dienste, WWW-Dienste, usw. Diese Dienste können durch den Kunden genutzt werden, oder der Kunde kann diese Server auch selbst betreiben.

 
Intranet

Als Intranet wird ein firmeninternes Netzwerk bezeichnet. Aus Gründen der Kosteneffizienz wird hier heute in der Regel auf die auch im Internet verwendeten Kommunikationsprotokolle der TCP/IP-Protokollfamilie zurückgegriffen. Der Zugang ist auf Unternehmensangehörige beschränkt. Falls Übergänge zu externen Netzen existieren, werden durch Firewalls die Zugriffsmöglichkeiten beschränkt. In Extranets werden solche externen Zugriffsmöglichkeiten gezielt etabliert.

 
Physical Products / Physische Produkte

Wenn der Verkauf von Produkten mit elektronischen Mitteln unterstützt werden soll, empfiehlt es sich, die Produkte entsprechend ihren Produkteigenschaften zu kategorisieren. Ein wesentliches Merkmal bildet hierbei die Digitalisierbarkeit von Produkten.
Man kann hierbei zwischen digitalen Produkten (z.B. Software oder Informationen), physischen Produkten, also Produkten, die greifbar sind wie beispielsweise ein Tisch und Hybriden Produkten (Hybrid Products) wie die CD-ROM die zwar greifbar ist, aber digitale Daten enthält, unterscheiden.
Physische Produkte, im Gegensatz zu digitalen Produkten, werden entweder über ein Lager vorgehalten oder erst bei Bedarf produziert. Ebenso müssen die Produkte zum Kunden physisch transportiert werden. Der Planung dieser Prozesse kommt also bei physischen Produkten eine wesentliche Bedeutung zu.

 
Search Goods / Suchgüter

Für die Unterteilung von Gütern in Gruppen werden unterschiedliche Merkmale herangezogen. Auf Basis des Beurteilungsverfahren, mit welchem eine Kaufentscheidung getroffen wird, unterscheidet man in zwei Gruppen. Die erste Gruppe sind die Suchgüter (Search Goods) und die zweite Gruppe sind die Erfahrungsgüter (Experience Goods).
Bei Suchgütern sind dem Kunden die Eigenschaften des Produktes bekannt. Die Kaufentscheidung wird auf Basis eines Vergleichs der gewünschten Eigenschaften mit den Produktspezifikationen des Verkäufers getroffen. Dieser Vergleich kann vor dem tätigen des Kaufs erfolgen und relativ einfach durch ein elektronisches Medium unterstützt werden. Eine besondere Bedeutung spielt hierbei die Suche bzw. das Finden entsprechender Produkte durch den Nachfrager.

 
TCP/IP-Protokolle

Hinter dem Begriff TCP/IP-Protokolle sind eine Reihe von Standards zusammengefasst. Diese bilden die Grundlage für die Übertragung von Daten im Internet. Unter dem Kürzel TCP (Transmission Control Protocol) verbergen sich Protokolle, die sich mit dem Aufbau von Verbindungen und der Übertragung von unstrukturierten Daten beschäftigen. Hinter der Abkürzung IP (Internet Protocol) verbergen sich anwendungsbezogene Definitionen von Kommunikationsstandards. Als Beispiel könnte man hier die Definition des Mailaustausches über SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) oder das HTTP-Protokoll (Hypertext Transfer Protocol) für den Abruf von Webseiten nennen.

 
Virtual Private Network (VPN)

Bei der Bildung von Extranets können zwei unterschiedliche Ansätze gewählt werden. So kann man die Einbindung externer Teilnehmer durch dedizierte, nicht öffentliche, Leitungen durchführen. Die Alternative dazu ist die Anbindung über öffentliche zugängliche Ressourcen wie z.B. das Internet. Das Anmieten privater Leitungen ist sehr kostenintensiv und wird damit schnell unrentabel. Die Nutzung nicht exklusiver Ressourcen hat jedoch den Nachteil, dass auf den Übertragungswegen Informationen von Unberechtigten ausgespäht werden können.
Dieses Problem löst man mit dem Aufbau eines Virtuell Privaten Netzwerks (Virtual Private Network). Hierbei werden vertrauenswürdige Einheiten über unsichere Verbindungen oder Zwischensysteme verbunden. Um die selben Eigenschaften wie die eines privaten Netzwerks zu erreichen, werden die öffentlichen Übertragungswege mit kryptografischen Verfahren gesichert. Die übertragenen Daten sind dann auf den angreifbaren Leitungen oder Rechnersystemen nicht mehr im Klartext mitzulesen, sondern nur noch verschlüsselt.

 

 

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